Empfehlungen der Teilnehmer

Ich würde das Seminar empfehlen, weil zunächst die eigene Person des Seminarteilnehmers im Mittelpunkt steht. „Persönlichkeitsprofile“ werden auf positive Art erarbeitet, so dass der Teilnehmer zur Reflektion angeregt wird.

Die Familie wird nicht als „Problemfeld“ angesehen, sondern als ein Spielfeld auf welchen unterschiedliche Persönlichkeiten zum gemeinsamen „Erfolg“ beitragen. Der Umgang mit schwierigen Situationen wird nicht beim „Symptom“ erkämpft, sondern bei der „Ursache“.

Die Familie, aber auch die Gesellschaft, wird durch ihre ständigen Interaktionen zu einem Bereich im welchem unterschiedlichste Personen mit ihren Eigenschaften agieren.

Diese Interaktionen friedlich zu lösen wird als Herausforderung dargestellt, die Spaß macht.

Carina, Mutter

Kinder – 3, 5 Jahre

 

Der Kurs ist eine echte Herausforderung und wird Ihr Leben zu 200% verändern, wenn Sie sich selbst mit 100% einbringen!

Ursula Büchi, Mutter

Kinder – 7, 3, 1.5 Jahre

 

Was beeindruckt am Konzept „Frieden lernen“? Das Konzept „Frieden lernen“ lebt vom Geist oder „Spirit“, der in ihm steckt. Dies wird deutlich in der Atmosphäre, die durch dieses Programm vermittelt wird. Eine warmherzige Atmosphäre der Wertschätzung, in der echtes Interesse an jedem Menschen vorherrscht – sei er auch noch so originell in seinem Verhalten. Zusammenfassend könnte man vielleicht sagen: keine Schülerin, kein Schüler kann der Tatsache und der Einschätzung entkommen, dass auch er - auf welche Weise auch immer – gut, liebenswert, wertvoll ist und einen wichtigen Beitrag zum Gesamten leisten kann. Vermittelt wird eine Pädagogik/Psychologie, die vom Kinde und nicht – top down - vom Lehrer aus geht; die die positive Förderung der kleinen Persönlichkeiten in den Vordergrund stellt – auch in den schwierigen Situationen, wenn es zum Konflikt oder zum Einsatz von Gewalt kommt.

Anstelle von Gewaltmitteln werden Zuhören, konstruktive Kommunikation, weitere Elemente sozialer Meisterschaft, Ideenreichtum, Kreativität, eine Fülle von Aufmerksamkeiten und kleinen Geschenken eingesetzt, die das Leben reicher, bunter, schöner und lebenswerter machen sowie zu einem gelebten, konstruktiven, liebevollen Miteinander beitragen.

Hauptanliegen des Konzepts ist es, den Lehrern, Schulen nahe zu bringen, dass sie gewohnte Verhaltensweisen der Bewertung und Kritik durchbrechen und eine Atmosphäre konstruktiven Miteinanders aufbauen. Hierzu werden eine reichhaltige Palette von Trainings- und Übungsbeispielen aufgeführt und vermittelt.

Auch die Methoden sind sehr vielfältig und durchdacht. Sie bauen fast ausschließlich auf den Erkenntnissen der humanistischen Psychologie auf – wie sie von Thomas Gordon, Ruth Cohn, Carl Rogers, Abraham Maslow etc. vertreten wird. So wird ein zu unseren gegenwärtigen demokratischen Strukturen passendes Menschenbild vertreten, das dem Einzelnen seine Individualität belässt, ihn in den Mittelpunkt stellt und ihm mit Respekt und großer Wertschätzung begegnet.

Sehr wichtig erscheint mir auch, dass das Konzept „Frieden lernen“ über ein hohes Maß an Flexibilität verfügt, durch das es an sehr unterschiedliche organisatorische Zusammenhänge, Klassenzusammensetzungen, Lerninhalte und Altersstufen angepasst werden kann.

Darüber hinaus besticht es durch Ideenreichtum, Materialfülle und gute Umsetzungsmöglichkeiten in die Praxis. Die Umsetzung des Konzepts wird nicht rezepthaft vorgeschrieben. Immer wieder wird der Anwender zur eigenen Kreativität im Einsatz und Umgang mit dem Programm animiert.

Von einem Teilnehmer der Lehrerausbildung in Erfurt

 

Ich würde die Teilnahme an dem Seminar “Frieden lernen® in der Familie” anderen Leuten empfehlen, weil das Seminar dort ansetzt, wo man am meisten Änderung erreichen kann, nämlich bei einem selbst. Durch die Module Lebensführung und Selbstwertgefühl wird zunächst die eigene Person betrachtet. Es wird klarer, dass es darauf ankommt, was man selbst wirklich will and man dem Kind mitgeben möchte und nicht darauf, dass man sich konform zu einem Erziehungsratgeber verhält. Ratschläge „das ist richtig, „das ist falsch“, „man muss es so machen“ bleiben aus. Durch Coaching durch die Leiterin und die Bearbeitung von „Hausaufgaben“ kommt man auf seinem eigenen Weg ein gutes Stück weiter.

Helga Leonard, Mutter

Kinder - 15, 6 Jahre

 

Ich würde das Seminar “Frieden lernen® in der Familie” anderen Leuten empfehlen, weil es wirklich Themen auf den Punkt bringt. Es nimmt einem die Arbeit nicht weg, gibt einem aber das Werkzeug an die Hand, eine friedlichere Umgebung zu schaffen.

Audrey Rudyk, Mutter

Kinder - 10 Jahre

 

Was beeindruckt am Konzept „Frieden lernen“?

  • Es werden alle Aspekte potentieller Gewalt angesprochen
  • „Frieden lernen“ ist ein pro-soziales Konzept
  • Auf Aggression wir reagiert, bevor sie noch zur Gewalt werden kann
  • Der Ansatz umfasst die ganze Schule; alle Interessensgruppen, die die Schule ausmachen, sind beteiligt: das gesamte Kollegium, alle MitarbeiterInnen, Angestellte etc., Schüler, Eltern
  • Das Programm kann den Gegebenheiten unterschiedlichster Schulen und Bildungseinrichtungen angepasst werden
  • Die wöchentliche Vermittlung der Lektionen des Konzepts kann das gesamte Schulumfeld verändern.

Von einem Teilnehmer der Lehrerausbildung in Erfurt

 

Im April diesen Jahres machte mich meine Freundin Regina auf das Seminar "Frieden lernen" aufmerksam. Ich sagte meine Teilnahme sofort zu. Warum? Im folgenden moechte ich meine Gruende ausfuehrlich erlaeutern.

Letztes Jahr im September zogen wir nach 2 1/2 Jahren von Bangkok nach Deutschland zurueck.. Nach einem sehr kraft- und nervenaufreibenden Umzug fuer unsere ganze Familie schienen wir mit dem Einzug in unser neues Heim endlich Ruhe zu finden. Unser 5-jaehrige Sohn Lucas war in Bangkok in einer International School Swiss Section in die Vorschule gegangen. Zurueck in Deutschland kam er in den Kindergarten. Aus unserer Sicht schien alles in Ordnung zu sein - bis zu dem Elterngespraech im Kindergarten. Wir stellen fest, dass Lucas sich total anders verhaelt, als wir ihn kannten. Es schien so, als wuerde man von einem anderen Kind sprechen. Er hatte sich zurueckgezogen, grenzte sich ab, wollte nichts von sich preisgeben. Ploetzlich gingen fuer uns alle Alarmglocken an. Lucas fuehlte sich nicht sicher im Kindergarten. Uns wurde dann klar, dass sein Selbstwertgefuehl litt. Er wurde hier nicht akzeptiert, wie er ist. Er wurde von den anderen Kindern gehauen, gehaenselt, ihm wurden Dinge weggenommen. Lucas liess sich hauen, haenseln, Dinge wegnehmen. Die Vorschule in Bangkok dagegen war fuer ihn ganz anders, sehr friedvoll. Andersartigkeit wie z.B. Nationalitaet, Sprache, Hautfarbe waren Normalitaet. Materielle Werte, Menge der Spielsachen, koerperliche Groesse usw. - das war dort nicht wichtig. Allerdings wussten wir nicht, wie wir den Zustand aendern koennen.

Das groesste Glueck, was uns da sprichwoertlich ueber den Weg lief, war das Seminar "Frieden lernen" bei Lisa Steindorf. Bereits am ersten Seminarabend lernte ich sehr viele Dinge ueber mich und uns! Das moechte ich genauer ausfuehren.

Nach unserer Rueckkehr wurden wir oft gefragt, wie wir es in Thailand fanden. Jedes Mal sagten wir, dass wir sehr gerne dort gelebt haben und geblieben waeren. Auf die Frage nach dem Warum konnten wir jedes Mal nur antworten: Das Leben war dort leichter. Mit leichtem Leben meinten wir etwas anders. Es war der Umgang und das Miteinander in dieser Gesellschaft. Wir konnten es nicht in Worte fassen - bis zum Seminarbeginn bei Lisa Steindorf. Es waren die zwei Dinge: Urteile faellen und Pessimismus. Wir wurden bei der Rueckkehr gleich beurteilt und bekamen den Pessimismus zu spueren. Genau diese Dinge gab es 2 1/2 Jahre fuer uns nicht. Der erste Seminarabend war also eine absolute Selbsterkenntnis und nun war klar, warum unsere Familie sich in Deutschland noch nicht eingelebt hatte. Die Erkenntnis war so ueberwaeltigend, dass mir dies ein Tor oeffnete zu mehr Gluecklichsein.

Ich konzentrierte mich in dem Seminar nun darauf, die Situation fuer Lucas zu aendern und positiv zu gestalten. Das war ja mein Hauptziel mit der Teilnahme.

Lisa Steindorf gab uns in der ersten Stunde einige "Werkzeuge", um den ersten Schritt in Richtung Frieden lernen® zu machen. Dabei war der Baustein des Selbstwertgefuehls fuer Lucas besonders wichtig. Durch die Staerkung des Selbstwertes wird Lucas fit fuer das Alltagsleben und dem Umgang mit nicht-friedvollem Verhalten. Bereits nach einigen Tagen konnte ich feststellen, wie Lucas positiv auf die veraenderte Ansprache reagierte. Ich lobte und ermutigte ihn, half ihm bei der Konfliktloesung. Der Knoten loeste sich bei Lucas und er wurde offener, erkannte sein Staerken und reagierte gelassener auf Schikane.

In den folgenden Abenden lernten wir, dass wir nur unser Verhalten aendern koennen, nie das der anderen. Wir koennen die anderen Menschen nicht nach unseren Vorstellungen gestalten. Wir sind alle Individuen. Im Grunde moechte jeder gluecklich und friedvoll leben. Das erreichen wir nur durch unser eigenes glueckliches friedvolles Verhalten. Und dadurch, dass wir es unseren Kindern vorleben und sie dahingehend erziehen, werden diese ebenfalls gluecklich und friedvoll sein. Ich erlebe es jetzt taeglich, wie friedlich wir Konflikte loesen, wie jeder seine Wuensche aeussern kann und wie GLUECKLICH wir leben koennen. Natuerlich klappt es nicht immer, aber immer oefter.

Viele Eltern denken vielleicht, dass wir in einer aussergewoehnlichen Situation waren, die auf sie nicht zutrifft. Aber ist nicht jeder von uns in einer aussergewoehnlichen, einzigartigen Situation? Ist nicht jede Familie irgendwie in einem Ausnahmezustand, z.B. durch Teenager in der Pubertaet, einem kraftraubender Umbau des Heims, einem weiteren Geschwisterchen? Und wollen wir nicht alle friedvoll leben? Ich wuenschte mir, dass ganz viele Menschen diese Moeglichkeit nutzen und das Seminar besuchen. Wir kaemen dem Frieden immer naeher und naeher.

Ich moechte mich ganz herzlich bei Lisa Steindorf bedanken, dass ich ihr Seminar besuchen durfte. Sie hat mich ermutigt und motiviert und immer wieder Ideen zur konkreten Umsetzung im Alltag an die Hand gegeben. Vielen Dank Lisa.

Birgit

 

© Shirley Everett & Lisa C. Steindorf 2006
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